FAQ
Diese FAQ-Seite gibt Dir einen schnellen und einfachen Überblick zu Clarity. Alle Compliance-Dokumente wie AGB, Auftragsverarbeitung, TOMs etc. findest Du auf unserer zentralen Dokumenten-Seite.
Am häufigsten gefragt
Wo werden die Daten physisch gespeichert und verarbeitet?
Die Verarbeitung und Speicherung aller vertragsgegenständlichen Daten erfolgt ausschließlich auf Servern innerhalb der Europäischen Union bzw. des Europäischen Wirtschaftsraums (EU/EWR).
Verfügt die Infrastruktur über anerkannte Sicherheitszertifizierungen?
Die intrinsify GmbH betreibt keine eigenen physischen Server, sondern nutzt eine Serverless-Architektur in zertifizierten Infrastrukturen. Alle eingesetzten Cloud-Provider und Rechenzentren verfügen über umfassende Hochsicherheitskonzepte und sind nach international anerkannten Industriestandards zertifiziert. Weitere Informationen zu den Sicherheitszertifizierungen der Subdienstleister findest Du in unserer Subdienstleisterliste unter clarity.intrinsify.de/docs.
Werden Inhaltsdaten für das Training von KI-Modellen verwendet?
Nein. Es findet kein Training statt. intrinsify verwendet die vom Kunden eingegebenen und im Rahmen der Nutzung des SaaS-Dienstes anfallenden Daten – einschließlich personenbezogener Daten, Inhaltsdaten, Nutzungsdaten und aggregierter Analysedaten – ausschließlich zur Erbringung der vertraglich vereinbarten Leistungen. Eine Verwendung dieser Daten zum Training, Fine-Tuning oder zur Verbesserung von KI-Modellen – weder durch intrinsify selbst noch durch eingesetzte Subdienstleister oder KI-Anbieter – ist ausdrücklich ausgeschlossen.
Dieser Ausschluss ist vertraglich verankert: in den Allgemeinen Geschäfts- und Nutzungsbedingungen (Version 1.2), der Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung (Version 1.2) sowie den Technischen und organisatorischen Maßnahmen (Version 1.1), jeweils mit Stand vom 12.06.2026.
Welches KI-Modell wird genutzt? Wo findet die Datenverarbeitung durch das KI-Modell statt?
Die semantische Textanalyse erfolgt über die Modellfamilie "Gemini". Der Zugriff hierauf erfolgt ausschließlich über die Google Agent Plattform (vormals Vertex AI genannt). Die Instanz des genutzten Modells wird ausschließlich in europäischen Rechenzentren (EU/EWR) ausgeführt.
Wie wird die Anonymität der Teilnehmenden bei Befragungen technisch garantiert?
Das System ordnet Personen und Eingaben nicht einander zu. Teilnehmende nutzen öffentliche Zugangslinks, die serverseitig in zufällige Session-Tokens mit einer sehr hohen Entropie (266 Bits) umgewandelt werden. Diese Tokens sind weder an den Browser, das Endgerät noch an die Identität der Person gebunden.
Einstieg & Dialog mit Ray
Muss ich tippen oder kann ich auch sprechen?
Das bleibt ganz Dir überlassen. Clarity unterstützt Spracheingabe, sodass Du Dein Anliegen einfach einsprechen kannst. Zudem ist der Dialog in über 100 Sprachen möglich.
Wer ist eigentlich „Ray" und wie führe ich ein gutes Gespräch?
Ray ist Dein KI-Berater in Clarity und agiert als Dein persönlicher, vertraulicher Sparringspartner. Am besten sprichst Du mit ihm wie mit einem Kollegen, der Dich kennt und Dir in Deiner konkreten Situation weiterhelfen will:
- Schildere eine konkrete Situation: Erzähl von einem aktuellen beruflichen Erlebnis.
- Achte auf seine Beobachtungen: Ray wird nicht einfach nur nicken, sondern analysiert Deine Aussagen und macht Beobachtungen dazu, warum die Dinge so laufen, wie sie laufen.
- Bleib im Dialog: Bestätige oder korrigiere seine Vermutungen. So dringt ihr gemeinsam zum Kern des Problems vor, anstatt nur an der Oberfläche zu kratzen.
Muss ich mein Problem schon genau kennen, bevor ich mit Ray spreche?
Nein, überhaupt nicht. Es ist die Aufgabe von Ray, gemeinsam mit Dir das eigentliche Problem hinter den Symptomen zu entdecken. Beschreibe einfach, was Dich umtreibt, und dann arbeitet ihr euch Schritt für Schritt vor.
Welche Art von Informationen sind für Ray am hilfreichsten?
Am besten sind konkrete Beobachtungen und Beschreibungen von Situationen, in denen Du oder Dein Team interagiert haben. Vermeide voreilige Interpretationen oder Schuldzuweisungen. Konzentriere Dich stattdessen auf das, was passiert ist und welche Auswirkungen es hatte.
Muss ich auf jede Nachfrage eine Antwort haben?
Für Clarity ist es absolut nicht wichtig, dass Du auf jede Frage sofort eine Antwort hast oder alles zu wissen scheinst. Im Gegenteil: Ein „Ich weiß nicht" ist für ihn ein wertvoller Hinweis. Es zeigt, wo die aktuellen Grenzen Deines Wissens oder Deiner Einschätzung liegen – und genau dort setzen wir an. Antwortest Du mit „mhm, das weiß ich nicht" oder ähnlich, bedeutet das für ihn eine Einladung, die Situation gemeinsam mit Dir zu ergründen. Das ist genau seine Rolle: nicht das Abfragen von Wissen, sondern das gemeinsame Entdecken von Mustern und Zusammenhängen in Deiner Organisation – auch dort, wo die Dinge noch unklar sind oder es keine einfachen Antworten gibt.
Wann wird eine Beobachtung von Ray in Clarity gespeichert?
Clarity speichert eine Beobachtung nur dann ab, wenn Du als Nutzer einer von ihm geäußerten Annahme zustimmst oder diese bestätigst. Formulierungen wie „Ja, das stimmt", „Das trifft es!" oder „Genau" signalisieren Ray, dass seine Beobachtung resoniert und eine nützliche Erkenntnis darstellt. Diese Erkenntnis wird dann als Beobachtung im Hintergrund gespeichert, um das kollektive Wissen zu erweitern.
Was passiert, wenn Ray meine Situation falsch interpretiert?
Sollte Ray Deine Situation nicht richtig erfassen oder eine falsche Beobachtung machen, ist das kein Problem. Du kannst das direkt kommunizieren und Ray korrigieren. Clarity lernt aus Deinem Feedback und passt die Fragen und Annahmen entsprechend an, um das Verständnis zu verbessern.
Nutzen & Zielsetzung
Was unterscheidet Clarity Survey von klassischen Mitarbeitendenumfragen?
Clarity sucht nicht nach individuellen Fehlern oder persönlichen Meinungen, sondern nach den Mustern, die entstehen, wenn viele Menschen im System zusammenwirken. Es bewertet nicht, sondern macht wiederkehrende Muster und ihren Beitrag sichtbar. Mitarbeitendenbefragungen dienen dazu, Meinungen und Stimmungen in einer Organisation statistisch zu erfassen und einzuordnen. Clarity führt ein individuelles Gespräch und reagiert dabei auf eingebrachte Situationen und Beispiele. Das Tool entwickelt konkrete Annahmen zu organisationalen Mustern – und schärft diese im direkten Austausch mit den Teilnehmenden nach.
Wozu dient die Bestandsaufnahme unserer organisationalen Muster?
Wir wollen gemeinsam die „ungeschriebenen Gesetze" unserer Organisation verstehen, also die verborgenen Muster und Dynamiken, die das Verhalten prägen – sowohl die funktionalen, die zum Erfolg beitragen, als auch die dysfunktionalen, die uns limitieren. Das erreichen wir, indem wir:
- Den Blick schärfen: Wir gehen weg von Symptomen und individueller Schuld hin zu den tieferliegenden Ursachen in den Strukturen und der Kultur der Organisation.
- Entpersonifizieren: Wir analysieren die Muster, nicht die Personen. Das entlastet Dich und Dein Team und ermöglicht eine objektivere Betrachtung der Zusammenhänge.
- Wirksame Hebel identifizieren: Wenn wir verstehen, warum die Dinge so laufen, wie sie laufen, können wir wirksamere Entscheidungen treffen. Wir suchen gemeinsam nach den Punkten, an denen wir ansetzen können, um positive Veränderungen anzustoßen.
Kann Ray mir konkrete Handlungsanweisungen oder Lösungen für mein Problem geben?
Ray ist darauf ausgelegt, Dir zu helfen, die Ursachen von Problemen zu verstehen und Dich selbst zu befähigen, Lösungen zu entwickeln. Er wird Dir keine fertigen „Ratschläge" im Sinne von Fachexpertise geben, sondern Dich dabei unterstützen, eigene, auf Dein System zugeschnittene Handlungsoptionen zu erkennen und zu bewerten.
Ist Clarity auch dafür da, positive Muster und Erfolge in der Organisation zu erkennen und zu stärken?
Absolut! Clarity hilft Dir nicht nur dabei, Herausforderungen zu identifizieren, sondern auch, die funktionalen Muster und Erfolgsfaktoren in Deiner Organisation zu erkennen und zu verstehen. So kannst Du lernen, was gut funktioniert und wie diese positiven Aspekte bewahrt oder sogar verstärkt werden können.
Datenschutz & Daten
Wo werden die Daten physisch gespeichert und verarbeitet?
Die Verarbeitung und Speicherung aller vertragsgegenständlichen Daten erfolgt ausschließlich auf Servern innerhalb der Europäischen Union bzw. des Europäischen Wirtschaftsraums (EU/EWR).
Welche Subdienstleister sind in die Datenverarbeitung eingebunden?
Die aktuelle Subdienstleisterliste kann unter clarity.intrinsify.de/docs eingesehen werden.
Findet eine Datenübermittlung in Drittstaaten (z. B. USA) statt?
Sofern Subdienstleister mit Sitz in den USA eingebunden sind, findet die Verarbeitung primär auf deren EU-Servern statt. Eine erforderliche rechtliche Absicherung für etwaige Drittlandtransfers erfolgt auf Basis des EU-U.S. Data Privacy Frameworks (DPF) bei zertifizierten Anbietern oder durch den Abschluss von EU-Standardvertragsklauseln (SCC).
Wie wird die Anonymität der Teilnehmenden bei Befragungen technisch garantiert?
Das System ordnet Personen und Eingaben nicht einander zu. Teilnehmende nutzen öffentliche Zugangslinks, die serverseitig in zufällige Session-Tokens mit einer sehr hohen Entropie (266 Bits) umgewandelt werden. Diese Tokens sind weder an den Browser, das Endgerät noch an die Identität der Person gebunden.
Wie werden Rückschlüsse auf Einzelpersonen in den Analyseberichten verhindert?
Um eine Re-Identifizierung durch bestimmte Antwortmuster zu verhindern, greifen systemseitige Aggregationsregeln. Sogenannte „small cells" (zu kleine Auswertungsgruppen) werden technisch unterbunden, indem Mindestgruppengrößen und Kombinationssperren bei Filtern definiert sind. Direkte Zitate oder Beispiele werden nur ab Erreichen dieser Schwellenwerte ausgegeben.
Welche Fristen gelten für die Löschung von personenbezogenen Daten?
Das Löschkonzept basiert auf strenger Datensparsamkeit. System- und Sicherheitslogs werden nach 90 Tagen gelöscht. Inhaltsdaten 90 Tage nach Vertragsende.
Gibt es einen Personenbezug?
Ja, beim Survey durch das Potential, Logs und Inhaltsdaten zu verschränken (was wir nicht tun), wäre dies möglich. Daher gehen wir immer von einem Personenbezug aus. Beim Guide verarbeiten wir personenbezogene Daten. Die Art der Daten können in der Auftragsverarbeitung unter clarity.intrinsify.de/docs eingesehen werden.
Sicherheit & Infrastruktur
Verfügt die Infrastruktur über anerkannte Sicherheitszertifizierungen?
Die intrinsify GmbH betreibt keine eigenen physischen Server, sondern nutzt eine Serverless-Architektur in zertifizierten Infrastrukturen. Alle eingesetzten Cloud-Provider und Rechenzentren verfügen über umfassende Hochsicherheitskonzepte und sind nach international anerkannten Industriestandards zertifiziert. Weitere Informationen zu den Sicherheitszertifizierungen der Subdienstleister findest Du in unserer Subdienstleisterliste unter clarity.intrinsify.de/docs.
Wie wird die logische Trennung der Daten verschiedener Kunden sichergestellt (Mandantentrennung)?
Das System stellt über eine logische Mandantentrennung in der Softwarearchitektur sicher, dass die Dialoge und Datenbestände verschiedener Kunden strikt voneinander getrennt verarbeitet werden. Eine Vermischung ist ausgeschlossen.
Wer hat Zugriff auf die verarbeiteten Daten?
Der Zugriff folgt dem Minimalprinzip (Least Privilege) über ein rollenbasiertes Berechtigungskonzept. Administratoren haben aus Gründen der Systemsicherheit streng limitierten Zugang (abgesichert u. a. durch Multi-Faktor-Authentifizierung). Berater oder Analysten arbeiten grundsätzlich nur mit aggregierten Daten und haben keinen Zugriff auf die Rohdaten der Nutzer.
Ist eine IP-Beschränkung aus dem Unternehmensnetzwerk möglich?
Ja, der Zugriff auf das Survey-Modul und die durchgeführten Interviews können durch eine IP-Adresse oder eine IP-Range beschränkt werden.
Liegt ein Architektur- oder Datenflussdiagramm vor?
Ja, auf Anfrage können wir dies bereitstellen. Oft im Rahmen eines Expert-to-Expert-Calls, der während der Angebotsphase stattfindet.
KI & Modelle
Werden Inhaltsdaten für das Training von KI-Modellen verwendet?
Nein. Es findet kein Training statt. intrinsify verwendet die vom Kunden eingegebenen und im Rahmen der Nutzung des SaaS-Dienstes anfallenden Daten – einschließlich personenbezogener Daten, Inhaltsdaten, Nutzungsdaten und aggregierter Analysedaten – ausschließlich zur Erbringung der vertraglich vereinbarten Leistungen. Eine Verwendung dieser Daten zum Training, Fine-Tuning oder zur Verbesserung von KI-Modellen – weder durch intrinsify selbst noch durch eingesetzte Subdienstleister oder KI-Anbieter – ist ausdrücklich ausgeschlossen.
Dieser Ausschluss ist vertraglich verankert: in den Allgemeinen Geschäfts- und Nutzungsbedingungen (Version 1.2), der Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung (Version 1.2) sowie den Technischen und organisatorischen Maßnahmen (Version 1.1), jeweils mit Stand vom 12.06.2026.
Welches KI-Modell wird genutzt? Wo findet die Datenverarbeitung durch das KI-Modell statt?
Die semantische Textanalyse erfolgt über die Modellfamilie "Gemini". Der Zugriff hierauf erfolgt ausschließlich über die Google Agent Plattform (vormals Vertex AI genannt). Die Instanz des genutzten Modells wird ausschließlich in europäischen Rechenzentren (EU/EWR) ausgeführt.
Wie wird Clarity im Rahmen des EU AI Acts rechtlich eingestuft?
Clarity nutzt KI-Algorithmen, um Inhalte auszuwerten, und wird offiziell als System mit geringem Risiko gemäß Art. 52 Abs. 1 EU AI Act bewertet. Die erforderlichen Transparenzpflichten werden durch die Aufklärung der Nutzer über die KI-Funktionen und die Bereitstellung von Informationen über die Funktionsweise der KI-Algorithmen erfüllt. Es findet keine kontinuierliche Überwachung von Personen statt, und es werden keine biometrischen Daten verarbeitet.
Welche Aufklärungspflichten hat der Kunde gegenüber seinen Mitarbeitenden (Nutzern)?
Der Kunde ist dafür verantwortlich, seine eigenen Nutzer über die Anwendung der KI-Funktionen aufzuklären, um die gesetzlichen Transparenzpflichten aus dem EU AI Act einzuhalten. Es muss insbesondere sichergestellt werden, dass die Nutzer eindeutig erkennen, dass sie mit einer Künstlichen Intelligenz interagieren. Die Clarity-Applikation unterstützt diesen Prozess.
Dürfen auf Basis der KI-Auswertungen automatisierte Entscheidungen getroffen werden?
Nein. Die KI-Algorithmen dienen lediglich der autonomen Hilfe zur Entscheidungsfindung und Unterstützung. Die generierten Inhalte bedürfen zwingend einer menschlichen Überprüfung, bevor auf ihrer Basis endgültige Entscheidungen getroffen werden. Unser HITL-Ansatz (Human in the Loop) unterstützt diesen Prozess, sofern vertraglich vereinbart.
Rechtliches & Verträge
Gibt es eine Vorlage zur Auftrags(daten)verarbeitung?
Unter clarity.intrinsify.de/docs findest Du unser Muster zur Auftragsverarbeitung zum Download. Gerne prüft unser Datenschutzberater im Kontext eines Auftrags auch euer Muster. Sendet dies einfach an datenschutz@intrinsify.de.
Wo finde ich eure TOMs?
Die aktuelle Fassung unserer technischen und organisatorischen Maßnahmen findest Du unter clarity.intrinsify.de/docs.
Wie wird Clarity im Rahmen des EU AI Acts rechtlich eingestuft?
Clarity nutzt KI-Algorithmen, um Inhalte auszuwerten, und wird offiziell als System mit geringem Risiko gemäß Art. 52 Abs. 1 EU AI Act bewertet. Die erforderlichen Transparenzpflichten werden durch die Aufklärung der Nutzer über die KI-Funktionen und die Bereitstellung von Informationen über die Funktionsweise der KI-Algorithmen erfüllt. Es findet keine kontinuierliche Überwachung von Personen statt, und es werden keine biometrischen Daten verarbeitet.
Welche Aufklärungspflichten hat der Kunde gegenüber seinen Mitarbeitenden (Nutzern)?
Der Kunde ist dafür verantwortlich, seine eigenen Nutzer über die Anwendung der KI-Funktionen aufzuklären, um die gesetzlichen Transparenzpflichten aus dem EU AI Act einzuhalten. Es muss insbesondere sichergestellt werden, dass die Nutzer eindeutig erkennen, dass sie mit einer Künstlichen Intelligenz interagieren. Die Clarity-Applikation unterstützt diesen Prozess.